Daniel Kehlmann: Antwort an die Äbtissin Zusammenfassung Deutsch

Daniel Kehlmann: Antwort an die Äbtissin

  1. Protagonisten
  2. Miguel Blancos, brasilianischer Autor

- Familiär: Drei gescheiterte Ehen, zwei Kinder vermisst sie nicht
- Gesundheitliche Probleme (Krebsbefund) -> Thema 1: Wie Krankheiten Leben verändern
- Vorliebe: Waffen
- Werke: Erfolgreiche esoterische Bücher über Sinn des Lebens, Weg zu Zufriedenheit und glücklicherem Leben, millionenfach gelesen. Interessant: Blancos Werke werden in vielen weiteren Kapiteln erwähnt:

- Frage: Wie würdet ihr Blancos charakterisieren?

  1. Sekretärin, nicht näher beschrieben
  2. Abtässin (wird später eingegangen)
  3. Inhalt mit Kernthemen und Fragen
  • Kapitel beginnt in Blancos Penthousewohnung in Rio de Janeiro
  • Arbeitet an neuem Buch, wirkt sehr ausgeglichen und ruhig. „Nur ein Kapitel fehlte noch, nachdem das Ganze sich in den vergangenen vier Wochen mit gleicher Mühelosigkeit geschrieben hatte wie alles zuvor“ (S. 122)
  • Schaut auf Stadt und wirkt nachdenklich, seufzt
  • „Jeden Tag trabte er (…) auf jenem dahinrollenden Laufband, über das er einst ein schmales Buch verfasst hatte, in der es über die Bejahung des Gleichförmigen (…) geht“ -> Erster Eindruck: Blancos unauthentisch, widerspricht seinem Buch -> Thema Identitätskrise
  • Greift nach Pistole, lädt sie
  • Erhält von Sekretärin vier ausgewählte Briefe. Sie hat Aufgabe, unangenehme Briefe herauszufiltern, darunter zwei interessante Briefe:
    - Ansichtskarte von Ex-Frau und Kindern, vermisst sie nicht -> Thema gescheiterte Beziehung – Zwischenmenschliche Probleme

- Brief von Äbtissin, frägt, warum so viel Leid und Einsamkeit herrschen und Menschen dennoch positiv bleiben

  • Blancos reagiert verärgert

    Frage: Wieso setzt er sich mit unangenehmen Brief auseinander, obwohl er dies sonst vermeidet?

    Hinweis: Vorhin erstes Gefühl, dass Blancos in Identitätskrise steckt: Lebensmüde, kann nicht länger positive Einstellung imitieren

  • Greift erneut nach Waffe und richtet sie auf sich, „das hat er schon oft getan“ (S. 128) -> Lebensmüde, verzweifelt
  • Blancos antwortet Äbtissin (Leiterin eines Nonnenklosters), einige Auszüge aus Brief:
    „Gott ist nicht zu rechtfertigen, das Leben ist entsetzlich, seine Schönheit skrupellos, selbst der Frieden voll Mord, und (…) dass mein elendes Krepieren Gott so wenig Mitleid abfordern wird wie das meiner Kinder“

    Frage: Vergleicht diese Antwort mit dem Inhalt seiner Bücher über Wege zum Glück und Sinn des Lebens, was fällt auf? Wieso spielt er seinen Werken etwas vor? Ruhm!

  • Er hat sein Lebenswerk revidiert, abgewichen von Ansicht, dass Leben einen Sinn habe und gut sei
  • Unsicher, ob er Antwort abschicken soll, „lachend und zugleich in Panik“ -> Thema Ruhm und Aufmerksamkeit als Konsequenz seines Verhaltens

    Frage: Wie weit würden Menschen für Ruhm gehen?

  • Bedenkt, welche Konsequenzen Brief hätte, also zerstörte Weltbilder vieler Menschen weltweit -> Thema: Verantwortung als bekannte Person,

    Frage: Wie viel und welche Verantwortung tragen bekannte Personen?

  • Spielt erneut mit Pistole, Zeichen seiner Verachtung für die Welt, seine Kugel würde „das Universum selbst treffen, Risse durch Meer, Berge und Himmel“ -> Endgültig Ruhm und Aufmerksamkeit erlangen,

    Frage: Wird er tatsächlich ablösen? Was spricht dafür und was dagegen?

 

  • Ruhm allein macht einen Menschen nicht glücklich

Beginnen sie damit, ihren Suchbegriff oben einzugeben und drücken sie Enter für die Suche. Drücken sie ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben