Raumanalyse Bodensee-Oberschwaben

Raumanalyse Bodensee-Oberschwaben
Wesentliche naturgeografische Faktoren in der Übersicht

Region:

  • Dreiecksregion zwischen dem Süden der Schwäbischen Alb, dem Bodensee und dem Lech
  • 000 Einwohner
  • Fläche 3500 Quadratkilometer, größer als Saarland

Landschaft:

  • Charakteristisch:
    Süden: Bodensee (526 Quadratkilometer Groß, bis ca. 250m tief, größter See Baden-Württembergs), Auen in Bodenseenähe, Ufergebiete
    Norden: Talräume und Höhenzüge

Landwirtschaft:

  • Süden: Region um Bodensee gilt aufgrund milden und verhältnismäßig warmen Klimas als Obst- und Weinanbaugebiet
  • Norden: Milchwirtschaft und Getreideanbau

Natur:

  • Uferbereich schließt geschützte Lebensbereiche seltener Flora und Fauna ein

Klima:

  • Durch etwa 530 km² großen Bodensee bestimmt: dient als ganzjähriger Wärmespeicher, insgesamt Mildes Klima in Bodenseenähe
  • Föhn aus Alpenregion einflussreich
  • Im Sommer kühlt Bodensee die umliegende Region ab
  • Die vermehrte Verdunstung bedingt allerdings Schwüle
  • Im Winter gibt See Wärme an, Forsttage sind Rarität
  • Auch hier: Bedingt durch Verdunstung häufige Nebelbindung, Beiname Bodensee = Nebelloch
  • Landschaft, Klima und Böden bieten beste Voraussetzungen für Artenvielfalt und Landwirtschaft

Entstehung:

  • Geographische Übereinheit: Alpenvorland
  • Vor 70 Mio Jahren, während Tertiärs, entstand in Alpenvorland bis zu 5000m tiefe Senke, später mit Gesteinschutt der Alpen gefüllt, danach verfestigt
  • Molase (gemahlenes Gestein) entstand
  • Vier pleistozänen Vereisungen vor 10.000 bis 600.000 prägen heutiges Landschaftsbild
  • Im Norden fachwellige Moränenlandschaft, im Süden Jungmoränenlandschaft

 

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